Zum Hauptinhalt springen

28.05.-17.06.2026 Rundreise Peru


Wir haben 3 Wochen über Evaneos in Peru gebucht. Es war zwar nicht billig, aber dafür wurde alles geplant und wir konnten den Urlaub genießen. Die vielen Transfers sind mit Sicherheit sehr aufwendig zu buchen.

Bei 3 Wochen lohnte sich ein Taxi zum Flughafen Berlin-Schönefeld. Parken wäre teurer.

Am 28. Mai fliegen wir früh um 6 Uhr von Berlin über Amsterdam nach Lima.

Wir haben einen KLM-Flug gebucht, da wir in der Vergangenheit immer sehr zufrieden mit KLM waren. 

Der Flug nach Amsterdam war schon mal pünktlich. Das Umsteigen in Amsterdam läuft immer ohne Probleme. 

Der Flug nach Amsterdam dauert 1:25 Stunden, dann 2,5 Stunden Aufenthalt und dann noch 12,5 Stunden bis Lima. 

Der Platz im Flugzeug ist voll ausreichend. Wir haben sogar das Glück, dass wir nur zu zweit in einer Dreierreihe sitzen. Auch das Essen (Chicken mit Kartoffeln und grüne Bohnen) schmeckt gut. 

Später wird es noch einmal was zu Essen geben. Auch Getränke gibt es regelmäßig. 

Der Flug ist zwar bequem, scheint aber endlos zu sein. 

Die letzten 100 km vor der Landung sind sehr beeindruckend, da man über extrem hohe Berge reinkommt. 

Die Fahrt zum Hotel war Chaos. Hier nimmt niemand Rücksicht auf den anderen. Auch sind die Gebäude am Stadtrand alle sehr verfallen. Im Stadtzentrum sieht es besser aus. 

Wir gehen nur etwas Kleines bei Subway essen und gehen zeitig schlafen. 

Allgemeines:

Geld haben wir immer bei einer der Nationalbanken abgehoben (z.B. Banco de la Nacion). Dort bekommt man kostenlos bis zu 400 Soles pro Tag. Andere Banken erheben beträchtliche Gebühren. 

Je nach Haus-Bank muss man auch keine Gebühren der eigenen Bank zahlen (DKB, C24, ...).

Fast überall kann man mit Karte bezahlen. Problematisch beim Barzahlen sind die 100 Soles Banknoten. Diese können sie oft nicht wechseln. Trinkgeld ist am besten in Soles. (Wechselkurs 1 Euro=4 Soles)

Zur Höhe:

Über 3000 Meter bekommt man schnell Probleme mit der Luft. Deshalb in Cusco und Puno immer alles langsam machen. Außerdem gibt es "Parfüm" welches Kopfschmerzen und Unwohlsein verbessert. Das gibt es in verschiedenen Größen in Souvenirshops. (HOSTENATURA Florida-Wasser)

Außerdem gibt es Tabletten gegen Höhenkrankheit (Acetazolamid - Handelsname Azetak oder Diamox). Das gab es günstig in der Apotheke oder in den Drogerien. Dies wirkt nach etwa 60 Minuten. Hinweis: Bei mir fingen dann aber die Fingerspitzen an zu kribbeln, was aber normal sein soll.

Unterschätzt nicht die Sonne in der Höhe. Ich hatte Probleme mit den Lippen, die die starke Sonneneinstrahlung nicht gut fanden.

Zweiter Tag (Freitag, 29.05.2026)

Stadtführung Lima & Barranco

Die Nacht war für mich nicht so gut. Ich war ständig wach. Das Frühstück war okay. 

Um 9 Uhr werden wir zur Stadtbesichtigung abgeholt. 

Wir sehen heute viele andere Stadtteile von Lima, die sehr ordentlich aussehen. 

Wir bekommen eine detaillierte Führung durch die Kathedrale von Lima (Kirche mit Kloster und den Katakomben). Es gibt in Lima viele schöne Gebäude. Der „Plaza de Armas de Lima / Plaza Mayor de Lima“ ist sehr schön. Danach waren wir im Künstlerviertel Barranco. 

Und immer wieder fällt uns der chaotische Verkehr auf. Viele Autos sehen auch dementsprechend aus.

Eigentlich wollten wir peruanisch essen gehen. Aber leider haben sie überall extrem angestanden. Dann vielleicht am Abend. 


Die Pyramiden von Lima

Die Kathedrale von Lima (Basílica y Convento de San Francisco)

Normalerweise darf man in dieser alten Bibliothek keine Fotos machen

Diese alten Balkone sind typisch für die alten spanischen Häuser

Plaza de Armas de Lima
Francisco Pizarro

Interessante Wandmalereien

Die einäugigen verschleierten Frauen

Das Künstlerviertel Barranco

      

 

Tag 3 (Samstag, 30.05.2026)

Busfahrt nach Paracas und Freier Nachmittag

Wir frühstücken zeitig, da wir heute um 8 Uhr abgeholt und zum Busbahnhof gebracht werden. Es geht um 9 nach Paracas. Die Busfahrt dauert etwa 4 Stunden. 

Der Fahrer holt uns pünktlich ab. Nach 20 Minuten sind wir am Busbahnhof. 

Wir geben unsere beiden Koffer ab. Wir haben reservierte Plätze im Obergeschoss. Die Plätze sind sehr bequem und groß. 

Bei der Fahrt sieht man wieder sehr viel arme Gebiete und verfallene Gebäude. 

Das Hotel in Paracas ist nur 100 Meter vom Busbahnhof entfernt. Trotzdem wartet unser Taxi. Er wird uns auch morgen früh zum Bootsanleger bringen. 

Massig Platz im Bus. Man kann auch super in Liegestellung schlafen.

Auch dieses Hotel ist sehr schön. Leider ist es auch nur für eine Nacht.

Tag 4 (Sonntag, 31.05.2026)

Die Ballestas Inseln und Weiterfahrt nach Nazca

Wir stehen gegen 6:30 Uhr auf und frühstücken in Ruhe. 

Um 7:40 Uhr werden wir zur Bootstour abgeholt. Die Koffer verbleiben solange im Büro von Paracas Overland. Nach der Bootstour holen wir wieder unsere Koffer dort ab. 

Die Ballestas Insel Tour war super. Wir haben viele Vögel (Kormorane, Pelikane) und auch einige Pinguine und Seelöwen gesehen. Außerdem konnten wir den 2500 Jahre alten Kandelaber (Leuchter) bestaunen. 

Um 12:45 Uhr geht es mit dem Bus weiter nach Nazca. Gegen 17:00 Uhr kommen wir in Nazca an und werden zum Hotel gefahren. 

Hunderte oder sogar tausende Seevögel versammeln sich hier auf den Felsen.

Unterwegs sehen wir immer wieder einige Seerobben.

Das Zimmer in Nazca ist wirklich schön.

Das Hotel hat einen sehr schönen Innenhof.

Tag 5 (Montag, 01.06.2026)

Flug über die Nazca-Linien + Besuch von Cahuachi + Chauchillas und Fahrt nach Arequipa

Heute geht es um 7 Uhr los. Zuerst fahren wir zu den Pyramiden und danach zum Nazca-Friedhof. Die Fahrt dauert etwa 3 Stunden insgesamt und geht die meiste Zeit über Sand- und Steinpisten. Die Temperaturen sind noch gut um diese Zeit. Von den 34 Pyramiden sind nur 3 rekonstruiert. Hier lebten die wohlhabenden Nazca-Leute vor 2000 Jahren. Etwa eine Dreiviertelstunde später waren wir am Nazca-Friedhof (Nekropolis von Chauchillas). Die Toten sahen schon sehr gruselig aus. 

Danach geht es zum Flughafen. Wir mussten die Reisepässe zeigen und 30+47 Soles pro Person bezahlen. 

Nach dem Flug bekommen wir ein Zertifikat und einen Stempel in unsere Reisepässe.

Wir werden zurück zum Hotel gefahren, wo wir etwas kleines zu Mittag essen und unsere hinterlegten Koffer abholen.

Unser Fahrer bringt uns anschließend zum Busbahnhof, wo wir nach Arequipa fahren.

Uns war nicht bewusst, dass es ein Maximum des Körpergewichts gibt. Ist aber kein Problem.
Mit dieser Cessna fliegen wir.

Hier unsere Nazca-Flugroute.
Das ist unser Bus nach Arequipa. Wir fahren insgesamt 9 Stunden. Gegen Mitternacht kommen wir in Arequipa an und werden ins Hotel gefahren. Alles klappt perfekt. Gute Organisation.

Tag 6 (Dienstag, 02.06.2026)

Zu Fuß durch Arequipa

Den Morgen haben wir zur freien Verfügung. 

Am Nachmittag unternehmen wir eine Stadttour durch Arequipa, der zweitgrößten Stadt Perus, eine der bedeutendsten Städte Perus. Der Tour Guide holt uns an unserem Hotel ab und wir laufen durch eines der ältesten Stadtteile Arequipas zum Aussichtspunkt von Yanahuara. Danach besuchen wir das historische Zentrum der Stadt, das im Jahr 2000 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Wir besichtigen das Kloster Santa Catalina, den Hauptplatz mit seiner Kathedrale, sowie den bunten Markt San Camilo.

Tag 7 (Mittwoch, 03.06.2026)

Ausflug zum Salzsee und das Naturreservart Salinas und Aguada Blanca

Wir werden um 6 Uhr abgeholt. Insgesamt hat unsere Gruppe 19 Personen. Wir haben ein Lunchpaket mitgenommen, da wir ja kein Frühstück im Hotel bekommen haben. Da wir doch eine Frühstückspause machen, hätten wir gar kein Lunchpaket mitnehmen müssen. Es ist für uns bereits alles bezahlt gewesen. 

Auf dem Weg zum Naturreservat kommen wir an den Vulkanen Misti und Picchu Picchu vorbei und fahren durch das Dorf Chiguata, welches von unzähligen Inka Terrassen umgeben ist. Es geht weiter hoch, bis wir nach ca. 2.5 Stunden Fahrt den Salzsee im Nationalpark Aguada Blanca und Salinas, erreichen.

 Hier spiegelt sich die Picchu Picchu sehr schön. Wir sehen hier oben Flamingos, die sich hier von kleinen Insekten ernähren. 

Der nächste Stop ist bei den Lamas und Alpakas. Diese kann man füttern (für 2 Soles). 

Zum Schluss machen wir noch an heißen Quellen halt und haben Zeit die Hochebene auf 4600 Meter zu genießen. 

Tag 8 (Donnerstag, 04.06.2026)

Der Colca Canyon (2 Tage) und Übernachtung in Chivay - Tag 1

Abholung 07:30 Uhr 

Das ist eine Gruppentour. Wir sind 12 Personen im komfortablen Kleinbus.

Wir haben einen sehr gut sprechenden englischen Reiseleiter (Raul).

Wir kaufen Koka-Bonbons und das Supermittel gegen Übelkeit und Kopfschmerzen (Floridawasser).

Heute ist die Straße sehr gut, nicht wie gestern. Wir haben einen tollen Blick über die Hochebene und die hohen Berge.

Im Jahr 1979 wurde der Nationalpark Salinas gegründet. Es gibt Lamas, Alpakas und Vicuñas (geschützte Kamele). Vicuñas haben eine weiße Brust und einen hellbraunen Rücken, sind etwa 1 Meter groß. Wir machen mehrere Stopps.

Höchster Stopp: Patapampa 4.900m hoch

Der Ort Chivay liegt nur auf 3.600m.

Das Mittagessen (Buffet) in Chivay war sehr lecker. 

Nach dem Essen fahren wir zum Hotel.

Gegen 15:45 Uhr werden wir zum Hot Spring (heiße Quellen) abgeholt.

Wir bleiben etwa 1 Stunde in verschiedenen Becken bei 36-40 Grad Celsius.

Abendessen machen wir selber im Zentrum von Chivay.

Die tägliche Ration an Koka-Tee ist wichtig.

Tag 9 (Freitag, 05.06.2026)

Der Colca Canyon (2 Tage) und Fahrt nach Puno - Tag 2

Wir starten um 6:25 Uhr bei -1 Grad in Chivay.

Unterwegs machen wir einige Stopps.

Am Kreuz des Kondors sind schon viele andere Gruppen. Wir sind auf etwa 4.200 Meter.

Es gibt sehr viele Kondore zu sehen. Dieser Ausflug lohnt sich sehr. Die vielen und großen Kondore sind sehr beeindruckend. Ohne Flügelschläge schrauben sie sich durch die Aufwinde langsam höher und höher.

Die Vögel sammeln sich und stürzen sich wieder in die Tiefe.

Die Kondore kommen den Touristen sehr nahe.

Interessante Vegetation.

Man erkennt die Höhe. Überall nur noch robuste Pflanzen.

Bei der Fahrt nach Puno sehen wir schon den Titikakasee.

Gegen 12 Uhr essen wir Mittag. Danach wechseln wir von unserem Kleinbus in einen großen Bus, der von mehreren Gruppen genutzt wird, die alle nach Puno wollen. 

Die fast 6 stündige Fahrt nach Puno ist tot langweilig. Es ist kaum etwas zu sehen. Die Straße ist sehr schlecht. Puno liegt auf 3.850 Meter. 

Nachts macht mir die dünne Luft Probleme beim Durchschlafen, da meine Nase verstopft ist und ich zu wenig Sauerstoff bekomme.

Tag 10 (Samstag 06.06.2026)

Titikakasee: Die Inseln Uros und Taquile

Heute machen wir unseren 10-stündigen Titicacasee-See Ausflug.

Wir starten um 7 Uhr zum Hafen.

Der See war früher ein Salzsee und ist durch die Zuflüsse aus den umliegenden Gletschern ein Süßwassersee geworden. 

Der erste Stop ist auf den Uros-Inseln. Dort erzählt man uns wie die Inseln gebaut werden. Alle 6 Wochen muss das Schilf eine neue Schicht bekommen, da die unterste Schicht verrottet ist. 

Zweite Insel ist Taquile. Etwa 1,5 Stunden Bootsfahrt von den Uros entfernt.

Auf Taquile bekommen wir viele Informationen über die Menschen. Hier gibt es etwa 3000 Einwohner. Wir wandern auf die andere Seite der Insel. Unsere deutsch sprechende Reiseleiterin erklärt und sehr viele Dinge über die Insel und die Leute. 

Zum Mittagessen gibt es Forelle. Sehr frisch und lecker. 

Gegen 14:00 Uhr geht es wieder zurück. 

Ein historisches Schiff, welches früher auf dem Titikakasee gefahren ist. Heute nur noch Museum.

So wird das Schilf transportiert.

Tag 11 (Sonntag 07.06.2026)

Busfahrt von Puno nach Cusco mit einigen Stopps und Besichtigungen

  • Kilometerweit Steppe
  • Höchster Punkt 4335 Meter 

Auf dem Weg halten wir in den Orten Pukara, La Raya, Raqchi und Andahuaylillas. Unterwegs essen wir zu Mittag und am späten Nachmittag kommen wir in Cusco an, wo unser Hotel ist.

Dauer der Busfahrt mit Ausflügen: 10,5 Stunden 

Die Gegend ist in dieser Höhe sehr karg und trist.

Raqchi war ein Handelsplatz. Diese gut belüfteten Lagerhäuser wurden früher genutzt, um die verschiedenen Güter zu lagern.

Tag 12 (Montag 08.06.2026)

Die Hauptstadt der Inka zu Fuß entdecken

Wir starten unsere Tour mit einem Besuch des Inka-Forts Sacsayhuaman, welches oberhalb der Stadt liegt und uns einen atemberaubenden Blick auf Cusco bietet. Die alte Anlage ist riesig und hoch gelegen mit Blick auf Cusco. Die alten Steinmauern sind sehr beeindruckend. Sie wiegen bis zu 200 Tonnen.

Der Rückweg geht nur abwärts. 

Wir wandern durch das Künstlerviertel San Blas, zum Hauptplatz, wo wir die Kathedrale und dessen Wandmalereien aus dem 17. und 18. Jahrhundert bewundern können. Anschließend besuchen wir Qoricancha, den Sonnentempel der Inka und zum Abschluss der Tour noch den San Pedro Markt. Hier finden wir verschiedene peruanische Lebensmittel und Kunsthandwerk. Während der Tour erfahren Sie mehr über die Geschichte und Gegenwart Cuscos.

Im Juni sind viele Veranstaltungen auf der Straße z. B. der Kindergarten Beginn .

Nachmittags sind wir noch selber durch die Stadt gelaufen. 

Tag 13 (Dienstag, 09.06.2026)

Das Heilige Tal der Inkas und Zugfahrt nach Aguas Calientes

Heute besuchen wir das Heilige Tal der Inka. Unser Tourguide holt uns ab und wir fahren über das Hochplateau Cuscos nach Chincheros, wo wir die Ruinen und den Dorfplatz dieses beschaulichen Ortes besuchen.

In Moray besuchen wir die einstigen Anbauterrassen, welche als landwirtschaftliches Versuchslabor der Inka gelten. Im nahe gelegenen Maras erfahren wir dann wie auf 3000 Meter Höhe Salz abgebaut wird und bewundern von einem Aussichtspunkt aus die beeindruckenden Salzbecken.

Am Ende der Tour besuchen wir dann die Ruinen und Terrassen der alten Inka-Festung von Ollantaytambo. Diese gilt nach Machu Picchu als die zweit schönste Inka-Ruine.

Später nehmen wir den Zug nach Aguas Calientes.

Diese Zugreise ist spektakulär! Während der Fahrt entlang des Urubamba Flusses, können wir die Landschaft Perus genießen und wir werden Zeuge wie sich die Berglandschaft der Anden zu einer saftig grünen Dschungellandschaft verändert.

Die Nacht verbringen wir in Aguas Calientes.

Im Zug sind nur maximal 5 kg Gepäck erlaubt, der Rest muss deshalb im Hotel in Cusco bleiben.

Hier wird überall viel Getreide angebaut.
Diese trichterförmigen Anbaugebiete wurden damals als Versuchslabore genutzt.

Auch heute noch wird Salz in den Salinen von den Salz-Bauern abgebaut. Aber nicht mehr als Haupteinnahmequelle.

Ollantaytambo wurde nie fertiggestellt

Die Fahrt mit der Eisenbahn nach Aguas Calientes ist ein eigenes Erlebnis.

Tag 14 (Mittwoch, 10.06.2026)

Das Mystische Machu Picchu und Rückfahrt nach Cusco

Am Morgen gegen 9 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt und nehmen den Bus hinauf zur spektakulären Machu Picchu-Anlage. Wir lassen unser kleines Gepäck im Hotel und nehmen nur einen kleinen Rucksack mit Getränken mit. 

Mit unserem deutschsprachigen Guide erkunden wir das geheimnisvolle Heiligtum. Sie erklärt uns die Anlage und wie die Menschen damals hier lebten. Nach ca. 2 Stunden nehmen wir alleine den Bus zurück nach Aguas Calientes, wo wir noch etwas Freizeit haben um zu Mittag zu essen und umherzuschlendern. Am Nachmittag besteigen wir den Zug, der uns zurück nach Ollantaytambo bringt. Dort wartet der Transporter bereits und bringt uns zurück ins Hotel nach Cusco. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden, so dass wir erst im Dunkeln in Cusco ankommen.

Wir sind da. Man muss es einfach selber gesehen haben.
Das Wächterhaus ganz oben.
Die Anlage ist der Wahnsinn. Bei diesem Wetter und dem Ausblick bekommt man Herzklopfen. 
Die Lage und der Ausblick sind wirklich toll.
Der Sonnentempel des Machu Picchu.
Wir bekommen in den 2 Stunden sehr viele Informationen von unserem deutschsprachigen Guide.
Auch hier gibt es Alpakas.
Das ist das Haupt-Transportmittel in Aguas Calientes, da es hier keine Straßen für Autos gibt.
Unsere Rückfahrt ist wieder ein Erlebnis. Inklusive einer Modenschau der beiden Zugbegleiter.

Im Hintergrund sieht man immer schneebedeckte Berge.

Tag 15 (Donnerstag, 11.06.2026)

Freier Tag in der Stadt der Inka

Wir frühstücken in Ruhe und machen uns auf Cusco noch weiter zu erkunden. Wir haben noch viele Museen, die wir umsonst besuchen können.

Der Plaza Regocijo. Ein sehr schöner Platz nahe dem Plaza Mayor.

Meerschweinchen auf dem Streetfood-Markt.

Tag 16 (Freitag, 12.06.2026)

Wanderung zu den Palcoyo Regenbogenbergen

Sehr früh am Morgen, gegen 04:30 Uhr, beginnt unser heutiges Abenteuer.

Unser Ziel ist der Palcoyo-Berg, dieser liegt nur 20 Kilometer vom ursprünglichen Regenbogenberg entfernt. Genauso schön wie sein großer Bruder, wird dieser Berg nur von wenigen Touristen besucht und bietet nicht nur einen, sondern gleich drei Regenbogenberge.

Nach einer 3-stündigen Fahrt inklusive kurzer Frühstückspause machen wir eine ca. 2-stündige Wanderung durch diese einzigartige Landschaft mit ihren spektakulären Bergen. Unterwegs sehen wir viele Alpakas und Lamas. Der Aufstieg ist sehr anstrengend von 4.800 auf 5.000 Meter Höhe. Wir müssen viele Pausen machen. Die Temperatur liegt bei ca. 0 Grad. Auf dem Gipfel genießen wir die herrliche Aussicht. Der Himmel und die bunten Berge sind atemberaubend. In der Ferne sieht man die schneebedeckten 6000er. Zurück geht es nur abwärts und ist kein Problem mehr.

Auf dem Rückweg nach Cusco machen wir kurz Halt um Mittag zu essen.

Gegen 15:00 Uhr sind wir wieder zurück im Hotel. Wir gehen in eine Eisdiele und gönnen uns einen Eisbecher und ein leckeres Stück Kuchen.

Abends splitten wir unser Gepäck für den Amazonas und packen die Koffer. Wir haben unsere Sporttaschen für den Amazonas und der Rest bleibt im Koffer.

Wir sind auf 4.800 m Höhe.

Wir müssen noch bis auf 5.000m hoch.

Über den Zickzackweg geht es nun noch hoch zum 5000m hohen Steinwald.
Was für ein rot !!!

Wir sind oben. Höher geht es nicht mehr. Der Aufstieg war extrem. Viele Pause waren nötig.

Tag 17 (Samstag,13.06.2026)

Von den Anden in den Dschungel!

Wir werden vom Hotel zum Flughafen gefahren und nehmen den Flug nach Puerto Maldonado. Dort werden wir abgeholt und ins Büro der Lodge gebracht. Wir lassen hier unsere großen Koffer und nehmen nur kleinere Taschen für die nächsten 3 Nächte mit.

Danach fahren wir mit dem Boot auf dem Madre de Dios zu unserer Lodge.

Nach dem Mittagessen geht es auf eine 2-stündige Wanderung durch den Regenwald zu einer ersten Erkundung tropischer Bäume, Heilpflanzen und der üppigen Natur des Grundstücks von Corto Maltés Amazonía. Wir können viele Vogelarten beobachten. Vor dem Abendessen findet noch eine nächtliche Bootsfahrt statt, bei der Kaimane und andere Tiere, die das Flussufer bewohnen, beobachtet werden können.

Wir starten in Puerto Maldonado mit dem Boot zur Lodge.

​Jeder darf nur ein kleines Gepäckstück mitnehmen.

Tag 18 (Sonntag, 14.06.2026)

Den Dschungel entdecken! Safari - Lago Sandoval und Tambopata Nationalreservat

Im Morgengrauen machen wir uns auf den Weg zum “Sandoval”-See. Wir müssen eine halbe Stunde durch den Dschungel laufen und bekommen viele Informationen von unserem Guide. Am “Sandoval”-See angekommen werden wir uns in kleinen Ruderbooten auf die Suche nach Tiere am Ufer des Sees (bei über 30 Grad in der prallen Sonne) machen.

Nach dem Mittagessen in der Lodge besuchen wir am Nachmittag die Aussichtstürme von Corto Maltes Amazonía. Hier können Vögel und andere Tiere, die sich in dieser Höhe aufhalten, beobachtet werden und außerdem der Sonnenuntergang genossen werden.

Links: Wir laufen ca. 30 Minuten bis zum See, vorbei an vielen riesigen Bäumen. Heute ist es wieder über 30 Grad warm und die Sonne knallt. Es sind viele Tiere am Ufer des Sandoval-Sees zu sehen.

Nachmittags machen wir noch einmal einen Ausflug auf einen Turm.

Der Turm ist über 30 Meter hoch, so dass man eine super Ausblick über den Regenwald hat.

Abends sollte man sehr vorsichtig sein. Fast an jedem Baum gab es eine Vogelspinne.

Tag 19 (Montag 15.06.2026)


Heute mussten wir wieder früh aufstehen. Um 5:40 Uhr ging es zu Fuss zur Salzlecke. Dort warteten wir auf Papageien. Nach einiger Zeit tauchten sie auf. Mit dem Fernglas waren sie sehr gut zu sehen, wie sie an der Wand das Salz abgefressen haben. 

Leider waren es keine großen Aras, sondern nur kleine grüne Papageien.

Zurück in der Lodge haben wir gefrühstückt.

Gegen 9 Uhr startete der Besuch der Dschungel-Farm und der Familie Machigenga. Dort bekamen wir Informationen wie sie früher gelebt haben. Anschließend ging’s weiter, um zu sehen wie der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten funktioniert. 

Das war’s für heute. 

Bei der Familie Machigenga.

Die "Ureinwohner" (Familie Machigenga) zeigten uns wie sie früher lebten.
Sie konnten auch ohne Probleme Feuer mit einem Holz machen.
Selbst die kleinen Kinder haben keine Angst vor Feuer.

Tag 20 (Dienstag, 16.06.2026)


Heute ist Abreise nach Lima. 

Wir können in Ruhe frühstücken und um 10 verlassen wir die Lodge mit dem Boot nach Maldonado. 

Wir holen unsere Koffer im Büro der Lodge ab und machen kurz stopp an einem großen Markt. Danach geht es zum Flughafen und wir fliegen nach Lima. 

Wir fliegen mit LATAM. Das sind die engsten Sitzreihen die wir jemals hatten. Dazu kommt noch, dass wir auf „geblockten“ Plätzen sitzen. Wir müssen weiter nach hinten wechseln. :-( 

Aber sie wissen dass Angelika Geburtstag hat und sie bekommt eine Überraschung. Ein Tiramisu, Chips und eine Geburtstagskarte. 

Was für eine nette Geste. 

Die Flugbesatzung gratulierte Angelika zum Geburtstag. Nett, oder?

Der Stadtteil Miraflores gehört zu den reicheren Gegenden.

Tag 21 (Mittwoch, 17.06.2026)


Heute ist Rückflugtag. 

Da wir erst gegen 17:30 Uhr abfliegen, haben wir noch Zeit für einen Stadtbummel. 

Wir schauen uns den Love-Park und den Kennedy-Platz an. Bei Subway holen wir uns noch was zu essen. Um 14 Uhr kommt der Abholdienst. 

Der erste Flug nach Amsterdam ist sehr bequem und pünktlich. Wir können sogar ein paar Stunden schlafen. 

Der Anschlußflug in Amsterdam nach Berlin ist ebenfalls pünktlich.

In Berlin sehen wir schon auf unserem GPS-Tracker, dass ein Koffer immer noch in Amsterdam steht. So ein Mist. Also zum Lost&Found-Schalter und eine Vermisstenanzeige aufgegeben.

Am nächsten Tag  abends kommt der fehlende Koffer zu Hause an.

Scheinbar ist die Kriminalität in Lima hoch. Die meisten Häuser haben Sicherheitseinrichtungen am Haus.

Schöne Strände gibt es in Lima nicht.

Nach oben